Ich liebe Kochen, aber ich backe äußerst selten, was schlicht daran liegt, dass ich auch nicht „so“ gerne Kuchen esse. Bei der Dessertauswahl lande ich zu 99% beim Käse. Wenn ich mich entscheiden muss zwischen einem Franzbrötchen und einem Matjesbrötchen, naja … den Rest kann man sich denken. Heißt aber nicht, dass ich Süßes generell ablehne, aber ich überlasse die Zubereitung lieber den Profis. Beim Backen bevorzuge ich deshalb „einfache“ Rezepte – und wenn möglich auch schnelle . Da wir derzeit täglich fast 1 Kilo Feigen ernten, war ich quasi gezwungen, diese zu „verbacken“. Und bei der Suche nach einem schnellen Rezept für einen Feigenkuchen stieß ich auf dieses hier. Es ist genial, in 10 Minuten ist der Teig zusammengerührt, in 30 Minuten ist der Kuchen fertig. Er schmeckt lauwarm gut, aber auch kalt. Ein großer Dank an den Blog „Küchenmomente“, aus dem dieses Rezept stammt. Ein französisches Rezept mit einem ebenso genial einfachen, wie genialen Teig. Ich habe den „Gateau auf figues“ schon zweimal gebacken – schließlich mussten die Feigen weg – und es wird nicht der Letze gewesen sein.
Gateau aux figues
Zutaten
- 2 Eier
- 100 g Zucker
- 125 g Mehl
- 1/2 Tüte Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 Messerspitze Zimt
- 50 ml Milch
- 25 ml Olivenöl
- ca. 400 g Feigen, halbiert
Zubereitung
- Backofen auf 180 Grad ( Ober/Unterhitze ) vorheizen
- Eine Springform ( 20 cm Durchmesser ) einfetten ( ich habe nur eine mit 27 cm Durchmesser, der Boden war also dünner, aber ebenso lecker, funktioniert also auch mit anderen Maßen )
- Die Eier mit dem Zucker cremig rühren
- Mehl, Backpuler, Salz und Zimt gut mischen und abwechselnd mit der Milch und dem Olivenöl unter die Eimasse rühren, so dass ein glatter Teig entsteht
- Teig in die Springform füllen
- Die Feigen mit der Schnittkante nach oben auf den Teig legen
- Für ca. 30 Minuten bei mittlerer Schiene backen
- Nach der Backzeit mit Zucker bestreuen und auskühlen lassen